Mitten in Wörthsee

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I. + P. Demuth: Leben im Ort verbessern - nicht verhindern!

Endlich tut sich was in Richtung verbesserter Infrastruktur in Wörthsee ... dachten wir seit Jahren ... bis vor Kurzem die Bürgerinitiative uns dazu gebracht hat, uns doch intensiver mit dem Thema Supermarkt zu beschäftigen.

Hatten wir uns mit der Lage des geplanten Vollsortimenters etwa verschätzt? Denn durch den plakativen Namen „Rettet den Kuckuckswald“ bekommt man das Gefühl, ein großer Wald mitten in Wörthsee würde verschwinden. Nein, tatsächlich wird lediglich auf 1.500 m² ein Teil des Gehölzstreifens am Rande einer landwirtschaftlichen Fläche entnommen. Das sind etwa zwei Baugrundstücke für Einfamilienhäuser. Im Vergleich zu den z.B. 5.000 m² intakter Waldfläche, die für 30 öffentlich geförderte Wohnungen an der Kuckuckstraße, direkt neben dem Friedhof gerodet wurden, u.E. absolut zu vertreten.

Dafür bekommt Wörthsee aber wieder einen, gerade an diesem geplanten Standort ideal gelegenen, zweiten Vollsortimenter, der sich harmonisch in Holzständerbauweise an einen natürlichen Hang schmiegt, von der höheren Kuckuckstraße mit kaschierendem Baumbestand aus, untergeordnet wahrgenommen wird und Teil eines durchdachten Gesamtkonzepts ist. Auch aus Richtung Kinderkrippe wird das Gebäude, verdeckt durch den Bau derGenossenschaftswohnungen, als praktische Ergänzung gesehen werden und nicht alsstörender Fremdkörper.

Den Traum vom Einkaufen in vielen kleinen Dorfläden haben wir durch den Zeitmangel mit Beruf-Kinder-Haushalt schon lange aufgegeben, Einkäufe wieder auf kurzem Weg zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen zu können, jedoch nicht. Besonders auch, wenn wir die älteren Herrschaften (die wir in ein paar Jahren selbst sind) beobachten, wie sie auf den Bus warten oder gar per Anhalter zum jetzigen Edeka fahren, nur weil es per pedes einfach zu weit ist ... und Mütter, die mit Kinderwagen und/oder ihren Zweijährigen eine „Wanderung“ mit dem spannenden Einkauf im Supermarkt verbinden, sehen wir sowieso nur noch selten.

Spätestens aber, wenn zu den Bewohnern des betreuten Wohnens noch die der geplanten Anlage auf dem Kirchenareal, der Genossenschaftswohnungen, der Wohnungen an der Kuckuckstraße etc. hinzukommen und damit die Einwohnerzahl steigt, oder einfach, wenn man nicht immer wegen eines halben Pfunds Butter mit dem Auto fahren will, ist dieser zweite Supermarkt ein Muss, um Wohnen und Versorgen wieder ins Gleichgewicht zu bringen und um nicht zusätzliche Autofahrten zum sonst einzigen Supermarkt am Rande Wörthsees zu generieren.

Auch die „Starter-Wohnungen“ auf dem geplanten Vollsortimenter empfinden wir als wunderbare Idee, junge Mitbürger, Singles oder Berufstätige im Ort zu halten, denn diese finden momentan so gut wie keine kleinen, bezahlbaren Appartements und müssen, obwohl sie eigentlich gar nicht wollen, in einen anderen Ort ziehen.

Jetzt wirkt Wörthsee doch schon fast wie eine „Schlafstadt“ und deshalb sollten wir uns für eine dringend notwendige Belebung unseres Ortes und Verbesserung unserer Infrastrukturentscheiden und auch, um unser Geld in der eigenen Gemeinde auszugeben. Denn Einwohnerwachstum heißt nun einmal auch Versorgungswachstum mit gesundem Wettbewerb.

I. + P. Demuth, Wörthsee

Pressespiegel:

Merkur 21.6.21: Abiturfeiern am Wörthsee

Merkur 11.6.21: Zum Kirchenwirt

SZ 10.6.21: Zum Kirchenwirt

SZ 4.6.21: Naturgarten in Wö.

SZ 26.5.21: Zur Gemeindebibliothek

Merkur 26.5.21: Umweltgarten in Wö.

SZ 18.5.21: Supermarktneubau

SZ 29.4.21: "Auszogne am Maibaum"

Merkur 23.4.21: Störche in Wö.

Merkur 14.4.21: Bacherner Moos

SZ 25.3.21: Glosse: "Rettet den Dorffriede"

SZ 22.3.21: Über Axel Werner

SZ 21.3.21: Kommentar zum Wahlausgang

SZ 21.3.21: Zu den Bürgerentscheiden

Merkur 21.3.21: Zu den Bürgerentscheiden

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